Spiritualität, Schamanismus und unsere Hochzeit

Der folgende Text ist auch als Fortsetzung meines letzten Artikels zu meiner persönlichen Spiritualität zu verstehen.

Ich habe auch gelernt: Meine Rituale sind eine Grundlage für meinen Erfolg. Rituale haben eine Kraft und Stärke, die man erst wirklich kennenlernt, wenn man sie bewusst einsetzt, steuert und zum eigenen Wohle ändert. Es ist bekannt, dass es manchmal sehr schwer ist, Rituale zu ändern und fest in das Leben zu integrieren. Ich bin dankbar dafür, dass mir Veränderung im Leben immer relativ leicht gefallen ist. Mit jeder entscheidenden Veränderung im Leben änderten sich automatisch meine Rituale. Seit ich die Weiterbildungen bei Ulrich Eckardt und Eugen Simon besucht und zu meiner eigenen Spiritualität gefunden habe, wie im letzten Artikel beschrieben, ist natürlich auch die bewusste Steuerung meiner Rituale ein wichtiger Bestandteil meiner Entwicklung.
Wie im persönlichen Umfeld so spielen die Rituale auch in einer Beziehung eine absolut zentrale Rolle. Die Rituale können regelmäßig, gelegentlich oder einmalig sein.
Einseitige Beziehungsrituale können sehr schnell zu Frustration führen. Deshalb ist es auch wichtig, sich darüber abzustimmen bzw. ein Gefühl dafür zu entwickeln, was auch dem anderen gut tut. Wie auch immer …
Unsere Rituale sind einfache Dinge, wie die häufige Wiederholung der drei wichtigsten Worte: „Ich liebe dich“. Viele Rituale sind sehr regelmäßig zu bestimmten Zeiten (Freitags gibts Fisch) oder zu persönlichen Anlässen in lockerer Folge.
Wir haben die Nase ziemlich voll von Religionen, die uns klein halten wollen und uns auch viele Rituale vorschreiben, die dazu führen, dass wir unfrei sind. Diese Unfreiheit ist eine unweigerliche Konsequenz aus aufgezwungenen Ritualen.
Das wichtigste Ritual, das in der nächsten Zeit ansteht und einmalig ist, ist unsere Hochzeit. Aufgrund der bis hierher aufgeführten Gegebenheit haben wir uns für eine „Schamanische Hochzeit“ entschieden. Bei der schamanischen Hochzeit sind wir weitgehend frei in der Gestaltung des ganzen Rituals.
Wir fühlen uns gegenseitig sogar stärker persönlich verpflichtet, als wir uns das aufgrund einer Religion vorstellen könnten. Wir beschäftigen uns gemeinsam, fröhlich und intensiv mit dem Thema, bereiten uns angemessen vor und stärken unsere Verbindung zusätzlich. Alles wird unserer eigenen Überzeugung gemäß ausgestaltet. Und nicht zuletzt senden wir durch die mit dem Ritual hergestellte Öffentlichkeit ein starkes Signal nach außen.
Natürlich sind die uns bekannten Schamanen wichtige Berater, gerade weil wir natürlich auch für uns Neuland mit diesem Ritual betreten.
Ich habe von Anfang an eine weibliche Schamanin favorisiert, weil es in unserer Welt bei weitem schon zu viel männliche Energie gibt und der wirklichen weiblichen Energie Vorschub gegeben werden muss. Deshalb wird die Schamanin Karina Ohlsen die Zeremonie begleiten und durchführen.

PS: In dem Zusammenhang ein Nachsatz zur Spiritualität:
Die Suche nach der idealen Partnerin fürs Leben konnte erst glücklich enden, nachdem ich gelernt habe, mich zuerst einmal selbst bedingungslos zu lieben. Die Suche ist beendet…

PPS: Wer etwas nicht versteht oder Fragen hat, sollte offene Fragen an die richtigen Leute stellen, bevor er ein Urteil fällt und womöglich auch noch verbreitet. Wir sind für alle Fragen offen und antworten gerne, wenn man uns eine Gelegenheit dazu gibt.

Hermann-Josef Miele, im August 2018

Literatur und Links:
https://www.schamanische-lebensart.de/
https://www.wirkendekraft.at/Schamanische_Hochzeit/
„Vom schamanischen Heilen und dem Weg des Herzens“ von Andreas Helmer

 

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